Was uns wichtig ist – Konzept

Für uns ist jedes Kind eine eigenständige Persönlichkeit, auf die wir immer wieder neu eingehen. Und das ist die Basis für eine schöne gemeinsame Zeit. Was uns wichtig ist:

„Ich mit mir“ – Ich-Kompetenz
Jedes Kind darf so sein, wie es ist. So wird es von uns angenommen.

„Ich mit den anderen“ – soziale Kompetenz
Unser Kindergartenalltag findet in einem sozialen Rahmen statt, der von Achtung getragen wird. Von Achtung füreinander und für die besonderen Dinge des Alltags, die oft viel aufregender sind als „künstliche Highlights“.

„Ich mit der Welt“ – Sachkompetenz
Wir geben den Kindern den Raum, die Zeit und die Gelegenheit, eine Vielzahl von Materialien zu be“greifen“, um selbständig Erfahrungen mit der Umwelt zu sammeln.

Was die Kinder daraus machen

Auf den ersten Blick scheint es viele Dinge zu geben, die in der Pädagogik wichtig sind. Auf den zweiten Blick allerdings kommt es nur auf wenige an.

„Ich darf das schon“ – Freiheit
Und zwar Freiheit in einem sehr umfassenden Sinn: unsere Kinder gestalten ihren Vormittag selbst. Sie wählen ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner; sie entscheiden wie lange sie spielen wollen; sie bestimmen, was sie wann jausnen wollen; sie sagen, wer sie gerade sind (Rollenspiel) und bleiben das auch, so lange sie wollen.

„Schau, was ich kann“ – Individualität
Auf jeden Menschen ganz persönlich einzugehen, gehört wohl zu den mühevollsten Herausforderungen in unserer heutigen Welt. Denn es braucht Zeit und Geduld. Und beides nehmen wir uns hier. Jedes Individuum ist eine einmalige Kombination aus Körper, Geist und Seele. Und jeder Bereich braucht seine spezielle Aufmerksamkeit und Förderung. So können sich Persönlichkeiten entfalten – schon kleine werden dabei ganz groß.

„Ich mach das ganz alleine“ – Selbständigkeit
„Hilf mir, es selbst zu tun“ – eine klassische Aussage der bedeutendsten Pädagogin des 20. Jahrhunderts, Maria Montessori. Für uns ein Prinzip, das unseren Alltag prägt. Denn Kinder können schon eine ganze Menge, auch die kleinsten. Von kochen bis bügeln, von turnen bis klettern, von töpfern bis schneidern. Man muss sie nur lassen – und wohlwollend zur Seite stehen. Das Ergebnis ist immer das gleiche: stolze Kinder, die mindestens um einen Meter grösser sind als vorher. Zu Recht.

                 

 

Was sonst noch zählt

  • Ein ganzes Haus für eine Kindergruppe
  • Max. 23 Kinder in dieser Gruppe
  • Familiäre Atmosphäre, Herzlichkeit
  • Geborgenheit und Achtsamkeit
  • Tägliches Freiluftangebot bei jedem Wetter (Garten, Wald, Bach, Spielplatz, Erkundungstouren)
  • Buntes Angebot an Werkmöglichkeiten mit unterschiedlichsten Materialien (Holz, Wolle, Stoff, Papier, Ton, …)
  • Täglich frisch aufgeschnittenes Obst und Gemüse

Fixe Wochenstruktur als Orientierungsrahmen:
Montag: Sing- und Kreisspielangebot
Dienstag: Turntag
Mittwoch : Kochtag
Donnerstag : Kinderkonferenz der Großen und Mittleren
Freitag: Lesetag, Edward, unser Nativespeaker, besucht uns wöchentlich

Feste (christliche Feste, Geburtstage, Themenfeste, „Rausspringen“ der Schulanfänger, …) Ausflüge (Biobauernhof, Apfelgarten, Musiktheater, Kinderolympiade, …)

Das pädagogische Konzept des Kindergartens zum Download